Hauterkrankung beim Haustier

Geschrieben von
Dr. Med. Vet. Andrea Rupp

Die meisten Hauterkrankungen haben eine allergische Ursache. Oft wird dieser Stoff, gegen den der Körper mit einer Allergie reagiert, mit der Nahrung zugeführt.

Geben Sie Ihrem Haustier immer Kohlenhydrate in Form vom Reis Rundreis), Getreide oder Gemüse. Wenn Sie Fertigfutter geben, schauen Sie auf den Proteinanteil im Futtermittel und wählen Sie einen geringen.
Lassen Sie sich von Diätfachleuten beraten, was Ihrem Haustier genügen würde an Proteinen.

Zu viele verschiedene Eiweißsorten
Im herkömmlichen Fertigfutter, egal ob Dosen oder Trockenfutter, sind viel Ei-weißsorten enthalten. Wenn auf der Packung steht " mit Huhn" muss nur 5 % Hühnereiweiß enthalten sein. Der andere Teil an Eiweiß setzt sich aus Rind-, Schwein-, Fisch oder sonstigen Eiweißsorten zusammen.

Glauben Sie also nicht, dass mit der Etikettierung ausschließlich die angepriesene Eiweißsorte enthalten ist. Da es so viele Allergien gegen bestimmt Eiweißsorten gibt, gibt es bereits im Handel Futtermittel, die nur eine Eiweißsorte enthalten. Diese werden aber nur im gut sortierten Fachhandel oder in einer tierärztlichen Praxis abgegeben.
Mein Tipp
Mischen Sie dem Dosenfutter ihrer Katze oder Ihres Hundes immer auch etwas an " Beilagen" bei. (Nudeln, gut gequollener Gries oder Flocken, Reis oder Kartoffelpüree).
Legen Sie einen Tag pro Woche ein, an dem Sie Ihrem Vierbeiner nur Frischfleisch ( vom Rind ) mit Reis ( Rundkorn) geben. Diese Maßnahme führt zu einer Entgiftung des Körpers bei.

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Mehr Gesundheit mit

Hund und Katze

Wenn Sie Ihr Heimtier streicheln oder einfach die Fische im Aquarium be-obachten, entspannen Sie sich, der Puls verringert sich, der Blutdruck sinkt - ein Effekt, der bei Menschen mit hohem Blutdruck besonders deut-lich ausgeprägt ist. Untersuchungen belegen, dass diese "Wirkung" des Haustieres, ganz ohne Medikamente, jener einer salzarmen Diät oder des Verzichtes auf Alkohol entspricht!

Es wurde zudem nachgewiesen, dass Haustierhalter einen Herzanfall eher überleben als Menschen ohne Tier. Das hängt jedoch nicht nur mit dem körperlich besseren Trainingszustand durch tägliche Spaziergän-ge mit dem Hund zusammen, sondern trifft auch auf das Zusammenleben mit anderen Heimtieren zu.

Laut einer kanadischen Studie liegen die Ausgaben für Gesundheitsprodu- te bei älteren Haustierbesitzern deutlich niedriger als jene bei Patienten, die nicht mit einem Tier zusammenleben und dafür Verantwortung tra-gen. In einem Altersheim kam jene Gruppe von Menschen besser mit den Folgen des Älterwerdens zurecht, denen Wellensittiche anvertraut worden waren.

Ein Haustier zu besitzen, bedeutet auch, dass man unter Menschen kommt, nicht nur auf regelmäßigen Spaziergängen, sondern z. B. auch beim Tierfutterkauf oder beim Tierarztbesuch. Das hilft gerade jenen Senioren soziale Kontakte zu knüpfen, die zu Depressionen und Einsam-keitsgefühlen neigen. Das Gefühl, gebraucht zu werden eine Aufgabe zu haben, lässt ältere Menschen zufriedener mit ihrem Leben zu sein...

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Rüden nach der Kastration

Aus der Tierarztpraxis von Mag. Ulrike Berger
Tierklinik Waller & Berger, Feldkirch, Vorarlberg

Bei Rüden besteht die Kastration in der Entfernung beider Hoden. Nach dieser Operation ist der Hund zeugungsunfähig.

Vorrangig kastriert man Rüden, um unerwünschte, mit dem Sexualtrieb zusammenhängende Verhaltensweisen > Rauflust
> Streunen, > Markieren im Haus - auszuschalten.
Erst an zweiter Stelle steht der Wunsch, die Tiere unfruchtbar zu machen, zB wenn ein Rüden und eine Hündin in einem Haus zusammenleben. Dann tritt auch nicht mehr der weiße schleimige Ausfluss aus der Vorhaut auf, der in unterschiedliche Stärke vorkommt.

Kein Grund für eine Kastration sollte die vornehmlich bei Zwerghunderassen zu beobachtende Hypersexualität sein, die sich ab der Pubertät in einem zwanghaften besteigen von Kissen und Spielsachen, Menschen und Hunden äußert. Dieser Drang sollte durch konsequentes Erziehen korrigiert werden.

Zum Unterschied von Hündinnen ist bei Rüden der Zeitpunkt der Kastration von keiner großen Bedeutung. Sie werden häufig erst kastriert, wenn sie ausgewachsen sind, weil erst dann als störend empfundenes, mit Aggressionen ( Konflikte und Beißereien mit männlichen Artgenossen ) verbundenes Sexualverhalten voll ausgeprägt ist.

Allerdings: je älter der Rüde bei der Kastration ist und je länger er sein Imponiergehabe schon praktiziert hat, umso geringer ist der Erfolg.

! Aufgepasst !
Bei Hündinnen wie bei Rüden ist nach der Kastration
ein gesteigerter Appetit feststellbar.
Mit zunehmendem Alter eher weniger Futter geben und
für Bewegung sorgen, sonst kommt es zur Übergewicht
mit höherem Krankheitsrisiko.

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Alarmanlage Hund

(von Dipl.-Tzt.
Dr. Andrea Rupp-Fink)

Schon die ersten Hütten und Höfe, Herden und Heere wurden von Hunden umkreist, bewacht und geschützt. Daran hat sich bis heute wenig verändert. Die Reviere sind kleiner geworden, das Rudel auf wenige Personen geschrumpft, aber der Hund bewacht nach wie vor.

Seine Wachsamkeit ist in seiner Natur, ist Instinkt und überlebenswichtiges Sozialverhalten. Das Revier ist meist auch heute fest abgesteckt: Gartenzaun, Tore,Türen sind markante Punkte für den Hund.

Wer sich diesem Revier nähert oder es betritt, wird verbellt. Hunde sind eine gute Prophilaxe für den Einbrecher.

Über 50Prozent der Einbrecher gaben bei einer Befragung an, dass sie sich von Hunden abschrecken lassen.

Was hat ein Hund, was wir nicht haben? Zunächst ein superfeines Gehör. Seine Ohren nehmen Schwingungen auf, die weit jenseits unserer Wahrnehmung liegen.

Hunde haben auch ein weiteres Gesichtsfeld als Menschen und sehen daher viel mehr um sich herum.

Auch in der Dämmerung sehen Hunde weit mehr als wir. Die Nase ist aber das bestausgebildete Sinnesorgan des Hundes. Sie erschnüffelt feinste Spuren fremder Gerüche. Auch kleine Hunde haben diese Fähigkeiten und sind großartige Wachhunde.

Im Gegensatz zur Alarmanlage braucht ein Wachhund Zeit, Pflege und einen Platz im Herzen seines Rudels. Ein Hund, der von seiner Familie gut behandelt wird, wird auch alles dafür tun, um seine Familie und sein Heim zu schützen.



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Haustiere mit Speckröllchen
Hunde und Katzen zu dick:
jeder dritte Vierbeiner hat lästige Fettpölsterchen

Entnommen aus der Tageszeitung: VN
von Dr. Andrea Oberle TA

Wenn „Schnuggi“ bei längeren Spaziergängen schnauft und „Murli“ das Stoffknäuel lustlos vor sich herschiebt, gibt es oft eine Erklärung: Die Tiere haben Übergewicht.

Jedes dritte Haustier bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Neben Hormon - oder Stoffwechselstörungen sind vor allem zu viel energiereiches Futter und zu wenig Bewegung sind Gründe für fettleibige Tiere.
Unter Speckröllchen leiden aber nicht nur tausende Vorarlberger Hunde und Katzen sondern auch Hasen, Meerschweinchen und Hamster.

Wohlstands - Symptome

Ähnlich wie beim Menschen zieht drastisches Übergewicht auch bei unseren vierbeinigen Lieblingen einen ganzen Rattenschwanz gesundheitlicher Probleme nach sich.
„Neben einer generell kürzeren Lebenserwartung leiden die Tiere vor allem an Gelenksproblemen sowie an Herz- und Kreislauferkrankungen.“

Subtile Misshandlung

Die – zusätzliche – Fütterung vom Esstisch ist eine subtile Form der Misshandlung. Wenn Frauchen oder Herrchen, Hund oder Katze am gewürzten Schweinebraten beteiligen und ihnen am Nachmittag auch noch Kekse oder ein Stück Torte mit Sahne verabreichen, hat das mit Tierliebe nichts mehr zu tun. Dass Haustiere nur so viel fressen, bis sie satt sind stimmt nicht.

Rippen Test gibt Auskunft

Ob ein Haustier übergewichtig ist, kann leicht festgestellt werden:

Hunde: Wenn man bei einem Hund unter dem Fell die Rippen nicht mehr ertasten kann und die Nackenfalten immer größer werden, ist Schnuggi in der Regel schlicht zu dick.

Katzen:
Bei Katzen ist es noch einfacher: Wirken sie übergewichtig, dann sind sie es auch.

Gesundheit