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Geschlechtsreife bei Rüden und Hündinnen






Des öfters werde ich von Neu-Besitzern eines Hundes gefragt: "Was soll ich tun wenn der Rüde überall markiert oder auf seinem Plüschtier aufsitzt?"

Die meisten sprechen nicht gerne über dieses Thema und so versuche ich etwas über meine Erfahrungen niederzuschreiben.

Die Geschlechtsreife beginnt bei kleinen Hunden etwa mit 7 Monaten, Große sind später reif. Natürlich gibt es auch zeitliche Unterschiede bei Großen und Kleinen.

Ein Zeichen beim Rüden ist das Aufsitzen auf Kissen und Plüschtieren, Beinen etc.
Dazu rate ich, den Hund ablenken, das Kissen oder Plüschtier entfernen, noch besser ist, einen längeren Spaziergang machen. Der Rüde hat nichts davon, wenn er seine sexuellen Bedürfnisse auf einem Kissen abreagiert. Wenn man es nicht verbietet, könnte daraus eine Unsitte werden das manchmal zu Peinlichkeiten führen kann.

Zum Beispiel: wenn Besuch da ist oder im Gasthaus an den Beinen anderer Gäste. Wenn eine hitzige Hündin in der näheren Umgebung wohnt, wird der Rüde versuchen sein Spaziergang alleine zu gehen in die Richtung der Hündin.
Lassen Sie ihn nicht streunen ! Gerade für einen kleinen Hund ist die Gefahr zu groß.

Und zudem sind auch des öfteren die Streuner schuldig an die Erhöhung der Hundesteuer. Sollte er einmal die Gelegenheit gefunden haben um abzuhauen, dann bei seiner Rückkehr nie schimpfen, sonst meint er, man schimpft weil er heimkommt.









Markieren der Rüden

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Wenn der Welpe noch nicht sauber ist, hat es nicht mit markieren zu tun. Markieren heißt z.B.: wir markieren einer Stelle in einem Buch, wir markieren unser Grundstück. Der Hund markiert sein Revier. Er will damit sagen, dass dies sein Besitz ist, sein Straßenrand, seine Hausecke.

In der Wohnung kann es ein langer Vorhang sein, ein Tischbein, ein Blumenstock und in der Garderobe ein Kleidungsstück das weit herunter hängt, oder auch eine fremde Tasche die am Boden steht.

Nicht jeder Rüde markiert in der Wohnung. Wenn er dies tut, muss man es konsequent verbieten.

Ein lautes PFUI mit der Zeitung auf den Tisch klopfen und zeigen wo sein Platz ist sich zu lösen.
Wenn er sein Geschäft dort verrichtet hat, dann ganz fest lobe
n.

Nicht vergessen in bestimmten Zeitabständen den Hund wieder je nach Möglichkeit in den Garten lassen oder ausführen.

Bevor Sie mit dem Hund in ein Gebäude gehen, ( Wohn, Kauf oder Gasthaus ) ihm genügend Zeit lassen seine Geschäfte zu verrichten, aber nicht an einer fremden Hauswand. Im Gebäude die Leine so kurz halten, dass er nicht in Versuchung kommt an jedem Eck oder Stange zu schnuppern, ansonsten ist das Bein heben ganz schnell geschehen.

Wenn man seiner noch nicht ganz sicher ist, kann man einen kleinen Hund auf den Arm nehmen oder in die Tasche stecken. Wenn Sie dies befolgen, haben Ihre Freunde sicher nichts dagegen, wenn Sie mit dem Hund auf Besuch kommen. Werden Sie nicht mehr eingeladen, könnte es sein, dass Ihr Hund Spuren hinterlassen hat, wo er ja eigentlich nichts dafür kann wenn er keine Erziehung erhalten hat oder ihm auch keine oder zuwenig Zeit gelassen wurde.

Bei großen Problemen würde ich eine Kastration empfehlen, denn nur wenige Rüden werden zur Zucht eingesetzt. Die Operation müsste aber geschehen bevor er es gewohnt ist zu streunen und immer und überall zu markieren.

Für Besitzer mit mehreren Hunden kann es zum Problem werden, besonders wenn beide Geschlechter zusammen sind und Rüde oder Hündin nicht kastriert ist.


Geschlechtsreife der Hündin

( Für Personen , die das erstemal eine Hündin haben oder beabsichtigen eine zu erwerben.)
Die erste Läufigkeit einer Hündin ist ca. mit 7-10 Monaten und dies 2 mal im Jahr je 3 Wochen. Die Läufigkeit ( Hitze) ist von Hündin zur Hündin verschieden.
Es beginnt, dass die Scheide größer wird und die Hündin öfters Gassi gehen will. Und in wenigen Tagen bekommt die Hündin einen hellroten Ausfluss der dunkler wird und dann wieder heller. Die Hündin putz sich selbst, man kann ihr aber auch, bei sehr starkem Ausfluss ein Schutzhöschen anziehen die es zu kaufen gibt oder auch selber machen kann. Es gibt auch Hündinnen mit trockener Hitze die man fast nicht bemerkt.

In dieser Zeit darf man sie nie allein in den Garten lassen, denn auch sie wird Ausschau halten, ob ein Verehrer in der Nähe ist und hat großes Interesse am Rüden. Vielleicht sogar für den Rüden vom Nachbar, auch wenn dieser zu keinem Standard passt, sie findet ihn in dieser Zeit umwerfend sympathisch. Ein Rüde findet bald heraus wo eine läufige Hündin zu finden ist. Empfehlen möchte ich, dass beim spazieren gehen mit einer läufigen Hündin, sie zuerst ein Stück getragen wird oder mit dem Auto ein Stück gefahren wird, retour in umgekehrter Reihenfolge, damit man nicht die Spuren legt für einen liebeshungrigen Rüden.

Auch eine Hündin kann in dieser Zeit markieren. Sie fühlt sich sehr selbstbewusst und möchte die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Meine Hunde schlafen in der Nacht alle in der großen Küche, jeder hat sein Körbchen und dort ist es auch in der kalten Jahreszeit sehr angenehm warm. Es kommt schon mal vor, dass ich die Hunde zum Spiel und Spaß in der Früh ins Bett hüpfen lasse, so ist mir einmal passiert, dass eine Hündin deren Beginn der Läufigkeit ich noch nicht erkannte, Herrchens Bett markierte, was sie sonst nie tun würde. Dem ist leicht abzuhelfen, indem ich sie in dieser Zeit nicht mehr ins Bett hüpfen lasse.

Die Flegelzeit
Etwa nach dem Zahnwechsel beginnt das Flegelalter. Mancher Hund vergisst seine guten Manieren. Er versucht vielleicht mal auszureißen, vielleicht auch mal auf dem Teppich sein Häufchen zu setzen. Er möchte vielleicht auch die Rangordnung übernehmen, den Sie natürlich mit Konsequenz nicht abgeben dürfen. Ist mal wirklich eine berechtigte Situation den Hund zu strafen, reicht schon meistens ein barscher Ton.
Ansonsten ist es viel wichtiger ihn zu loben. Zum Beispiel wenn er Ihre Befehle befolgt oder brav sein Geschäft an dem dafür vorgesehenen Platz verrichtet,
wenn er schön an der Leine läuft und wenn er in sein Körbchen geht. Gelegenheit zum loben gibt es zur genüge. Wenn er Lob kennen lernt, erkennt er auch
wenn man schimpft.
Es ist wie bei Kindern, wie mehr man meckert wie weniger sie einem zuhören. Die Befehle soll man kurz halten aber bestimmt.
Gerda Bolter

Zahnpflege

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Die grösste "Bedrohung" für die Zähne ist - neben Ausbruch und anderen Verletzungen - der Zahnbelag. Die Zahnbeläge mineralisieren immer häufiger, bis sich fester Zahnstein gebildet hat. Und der lässt sich dann nicht mehr so einfach selber entfernen, dass muss dann der Tierarzt machen.

Vor allem durch Bakterien entsteht eine Entzündung des Zahn-fleisches, die mit einer schmalen, oft deutlich sichtbaren Rötung anfängt. Meist riecht der Hund deutlich aus dem Maul. Die Entzündung kann den kompletten Zahnhalte-Apparat befallen: Zähne lockern sich und fallen schließlich aus.

Das Gebiss ist ein vielzweckmässiges, lebenswichtiges Element bei Hunden. Aus diesem Grund ist die tierärztliche Untersuchung der Mundhöhle wichtig.

Im Rahmen der jährlichen Schutzimpfung können die Zähne kontrolliert werden. Dabei kann der Zahnstein in leichter Narkose entfernt werden.

Auch wenn es viele für eine Vermenschlichung ansehen, diese ist es nicht: Die beste Vorbeugung gegen Zahnstein ist das tägliche Zähneputzen, mit einer geeigneten Tier-Zahnpasta. Man sollte bereits den jungen Hund daran gewöhnen.

Nicht jeder Hund mag das. Enzymhaltige Kaustreifen oder Kauknochen er-leichtern ihm diese Prozedur. Dadurch wird Zahnsteinbildung reduziert. Auch eine chlorhexidin-haltige Paste beugt vor.

Mit dem bei tierischer-gesundheitstreff.de erhältlichen Canident kann man das Pulver auf eine nasse Zahnbürste geben und dann die Zähne bis an die Übergänge zum Zahnfleisch putzen.
Weitere Vorbeuge-Massnahmen sind: langfasrige Hundekuchen (keine, die schnell zerbröseln), Ochsenziemer, getrocknete Beinflechsen, Kalbs- oder Rinderknochen und durchaus grosse Brocken Trockenfutter mit sehr rauer Oberfläche. Alle diese Mittel schleifen mehr oder weniger entstehenden Belag ab.

Doch sitzt der Zahnstein erst mal, ist er eben dadurch nicht mehr zu entfernen. Dann muss er zum Tierarzt, der ihm dies anlässlich einer ohnehin geplanten Untersuchung wie Röntgen oder Chip-Setzen unter angemessener Sedierung entfernt.



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Welpenkäufer


Viele Welpenkäufer, die sich schon Wochen vorher einen Welpen beim Züchter ausgesucht haben, freuen sich auf den Tag, an dem sie ihren Liebling nach Hause holen dürfen.
Wohnen die neuen Besitzer weit weg, macht der Züchter Bilder von den Welpen, schickt sie den neuen Besitzern zu und unterrichtet sie über die Entwicklung der Welpen.Der Züchter zieht die Welpen mit viel Liebe und Fürsorge auf und sozialisiert die Kleinen, so dass sie frei, offen und ohne Angst auf jeden zugehen und sich freuen wenn eine liebevolle Hand sie streichelt.
Dann kommt der Tag, an dem die Kleinen zum Tierarzt müssen, um untersucht und geimpft zu werden. Der Tierarzt stellt fest, das die Welpen gesund, gut genährt und frei von Parasiten sind, also dürfen sie auch geimpft werden.
Danach kommen die Kleinen erst einmal wieder zum Züchter nach Hause, wo sie noch 2 – 3 Tage unter Beobachtung bleiben, um zu sehen, ob sie die Impfung auch gut vertragen haben.
Schneller als man denkt kommt der Tag, an dem die neuen Besitzer kommen, um ihren kleinen Liebling abzuholen. Es kommt Stress auf, für alle Tiere, die mit im Hause des Züchters leben, da diese ja nicht weggesperrt werden, denn die neuen Besitzer sollen ja schließlich sehen, in welchem Umfeld die Kleinen aufgewachsen sind. Die neuen Besitzer nehmen ihren kleinen Liebling auf den Arm, schmusen mit ihm, und freuen sich, dass sie ihn endlich mit nach Hause nehmen dürfen.
Der Züchter sagt den neuen Besitzern noch, was sie beachten müssen und wie der Welpe sich wahrscheinlich verhalten wird.Viele der neuen Besitzer sagen dann: “Ist in Ordnung.“
Von wegen:
Viele denken sich dann nur: Wir haben schon einen Hund und wir wissen schon selbst, wie wir mit dem Welpen umzugehen haben.
Das ist ein Fehler!!!!!
Jeder Welpe hat seine eigene Persönlichkeit, keiner ist wie der Andere, kein Hund hat den selben Charakter!!!!!
Viele Welpen, die in eine neue Umgebung kommen: haben schon Angst, wenn sie ins Auto des neuen Besitzers kommen, haben Angst, wenn sie in ihr neues Zuhause kommen.
Alles fremd, keine Mama mehr, keine Geschwister mehr, alles nur neue Gesichter!!!!Diese kleinen Welpen stehen dann erst recht unter Stress!!!!Was sie jetzt brauchen, ist Liebe, Zuneigung, Ruhe und Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen!!!!!!
Doch hier machen viele der neuen Besitzer schon den ersten großen Fehler!!!!
Sie rufen Freunde, Bekannte und Verwandte an, um ihren neuen Liebling zu präsentieren.Das bedeutet für den armen Kleinen noch zusätzlichen Stress!!!!Andere machen den Fehler, dass sie den Kleinen zu Hause einfach absetzen, kurz zeigen wo Futter und Wasser steht und ihn sich dann selbst überlassen, weil sie ja noch sooooooo wichtige Dinge zu erledigen haben!!!!!
In beiden Fällen hat der Welpe keine Zeit sich wohl zu fühlen oder sich eine Bezugsperson auszusuchen!!!!
In solchen Fällen wird kein Welpe von sich aus an den Futternapf gehen und anfangen vernünftig zu fressen und zu trinken!!!!!Was dabei immer auf der Strecke bleibt, ist das, was uns doch eigentlich am meisten am Herzen liegen sollte:
Das Wohlergehen unseres kleinen Lieblings!!!!!Bitte denken Sie an all das, was hier geschrieben wurde und machen Sie nicht die gleichen Fehler!!!!
Geben Sie ihrem kleinen Liebling ein liebevolles und geborgenes neues Zuhause und lassen Sie ihm Zeit sich einzugewöhnen und erst einmal zu Ihnen eine feste Beziehung aufzubauen!!!!
Danach werden Sie noch viele Jahre Freude an Ihrem Liebling haben, in denen Sie ihn immer wieder, ohne großen Stress für den Kleinen, präsentieren können!!!!!

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